I-Wurf
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I-Wurf

awe und boy wurfplanung
Gleen Mhor's Awe & Boy Quiver Creek's Owlsburg

 

Am 1. Mai 2004 kamen 9 gesunde Welpen zur Welt. 6 Rüden und 3 Hündinnen.

 

Der erste Tag - Unsere Maikäfer sind gelandet

Pünktlich zum 1. Mai brachte unsere Awe neun gesunde und sehr aktive Welpen zur Welt. Wie wir es von Awe kennen, hat sie die Geburt souverän gemeistert und bis auf kleine Hilfestellungen (Wurfkiste trocken halten und ab und zu eine Fruchthülle aufreißen) alles alleine gemacht. Der erste Welpe kam um 13.15 Uhr zur Welt und der Letzte um 18.40 Uhr (endlich einmal ein Wurf bei Tage). Zwischendurch legte Awe immer eine kleine Pause ein, da die Welpen ein enormes Gewicht hatten.

Nun wissen wir auch warum Awe so rund wie ein Luftballon war und kaum noch liegen konnte. Als die Geburt abgeschlossen war und Awe sich im Garten ein wenig Bewegung verschaffte, war sie schon wieder in der Lage freudig hinter einem Dummy herzulaufen. In der Zwischenzeit richtete ich die Wurfkiste neu her, wo sie sich dann selig und nun doch müde zu ihren Kindern legte.

Was gibt es schöneres wie neun zufrieden, nuckelnde Welpen bei ihrer entspannten Mutter zu sehen?

 

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Die erste Woche

Nun ist schon die erste Woche um und in dieser sind aus unseren Maikäfern richtige Brummer geworden. Sie haben ja auch nichts anderes zu tun als zu trinken, schlafen, trinken, schlafen,... und Awe versorgt ihre Krabbelmonster, die einen gesunden Appetit haben, mit sehr guter Nahrung.  Auch das Pigment hat sich in dieser Woche gut ausgebildet, so dass die Näschen und Pfötchen schön schwarz geworden sind. Ja und Camilla und Genna können es immer noch nicht verstehen warum sie nicht zu den Kleinen dürfen. Aber bald, da wird Awe nichts mehr dagegen haben und den Beiden sogar dankbar für die Entlastung sein.

 

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Die zweite Woche

Auch in der zweiten Woche besteht der Tagesablauf überwiegend aus Fressen und Schlafen. Überraschender Weise hatten die ersten Welpen schon am achten Tag die Augen geöffnet und zwei Tage später schauten alle Welpen mit dunkelblauen Augen in die Welt. Nun kann man von Tag zu Tag Fortschritte sehen, der Blick wird immer kontrollierter, die Augen bekommen ihre richtige Farbe, das Laufen wird immer sicherer und sie wissen jetzt schon wo Awe den Eingang zur Kiste hat. In ein paar Tagen werden sie sich zur Fressenszeit dort versammeln und schon auf Awe warten. Zum Ende der zweiten Woche durften unsere Großen den Kleinen ihren ersten Besuch abstatten, aber Awe passte genau auf das ihren Kindern nichts passierte.

 

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Die dritte Woche

In der dritten Woche sind die Welpen in den großen Auslauf gekommen. Ihr Bewegungsdrang wird von Tag zu Tag größer da reichte die Wurfkiste nicht mehr aus, nur die Nacht verbringen sie noch darin. Awe nimmt sich jetzt auch schon einmal eine Auszeit und überlässt Camilla das Babysitting, was diese auch dankbar annimmt. Zum ende der dritten Woche habe ich angefangen Welpenmilch zuzufüttern was in eine mittlere Katastrophe endete. Fürsorglich den Welpen mit der Hand auf einer mit einem Tuch abgedeckten Arbeitsplatte in der Küche haltend, trat dieser hektisch in das Schüsselchen mit der Milch das dann natürlich umkippte. Die Milchspritzer waren überall, fünf gierige Schleckermäuler stürmten die Küche als hätten sie auf solch einer Gelegenheit gewartet. Dabei  stieß ich den Rest der großen Schale über meine Garderobe. Ich glaube es sah zu komisch aus wie ich dastand, in der einen Hand den strampelnden Welpen, in der anderen Hand die leere Schale und fünf flinke Zungen überall. Ich bin nur froh dass die Kleinen sehr schnell lernen aus der großen Schüssel zu trinken, denn solch eine klebrige Prozedur möchte ich nicht jeden Tag haben ;-)))

 

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Die vierte Woche

Unsere kleine Rasselbande wird immer lebhafter und sie tragen auch schon ihre ersten Kämpfchen aus. Da nun auch die Milchzähne da sind wird so manche Rangelei recht schmerzhaft, was mit lautem Protest begleitet wird. Genna läuft dann ganz schnell zu den Welpen um nach dem Rechten zu sehen, sie stupst die Streitenden mit ihrer Nase so lange an bis sie auseinander gehen. Vorsichtig legt sie sich zu den Welpen um mit ihnen zu spielen, was diese auch mit Begeisterung annehmen.

 

Einen Tag nach meinem Milchbad habe ich den Welpen die große Schüssel in den Auslauf gestellt und siehe da, alle hatten es bald heraus aus der Schüssel zu trinken.

 

Heute brauche ich nur mit der Pfeife rufen und schon kommen sie, so schnell wie ihre kleinen Beinchen es schaffen, angesaust. Wohl wissend dass es etwas Leckeres gibt, Welpenmilch mit geriebenen Karotten und Apfel. Doch die Krönung ist am Abend wenn es bei Frauchen Tartar aus der Hand gibt.

 

Am Pfingstsamstag war es so schön warm, da habe ich die Kleinen auf die Terrasse gelockt. Im Anfang kamen sie doch vorsichtig und zögernd, aber als Awe kam, da konnten sie nicht widerstehen und liefen sofort hinter ihr her. Zur Belohnung durften sie sich bei der Mama satt trinken.

 

Heute am Sonntag gingen sie schon ganz selbstverständlich nach Draußen und genossen die warme Luft.

 

Wenn das Wetter in der kommenden Woche so warm bleibt, kommen die Welpen in den Gartenauslauf. Da können sie den ganzen Tag Toben und ihre Kräfte im Spiel messen.

Gibt es etwas Schöneres??
 
 
 
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Die fünfte Woche

In dieser Woche konnten unsere Kleinen viele neue Eindrücke sammeln. Dadurch das sie in ihrem Bewegungsdrang kaum zu bremsen sind brachten wir sie in den Gartenauslauf der dann auch sofort freudig angenommen wurde. Jede Ecke, jeder Winkel musste ganz genau erkundet werden und sogleich wurde eine wilde Jagd  veranstaltet. Nach ausgiebigem Toben suchte sich jeder ein Schattenplätzchen und ruhte erst einmal aus, aber nicht lange da ging die wilde Jagd von neuem los.

In der Zwischenzeit nehmen die Welpen ihre Mahlzeiten gemeinsam aus dem Futterring zu sich. Je nach dem was auf den „ Tisch „ kommt geht es mehr oder weniger gesittet zu. Der letzte Schluck schmeckt von der Mama aber immer noch am besten.

Gesundheitsmäßig stand die erste Impfung an und so fuhren wir mit den Welpen zum Tierarzt. Alle Neun kamen in Gennas Gitterbox und ab ging die Fahrt. Am Anfang der Fahrt war es noch etwas laut im Auto aber nach und nach wurden die Kleinen ruhiger und sie gewöhnten sich an die neue Situation.

Beim Tierarzt angekommen wurden sie mit großem Hallo begrüßt und als erstes untersucht. Danach bekam jeder Welpe seine Impfung die sie alle ohne einen Mucks von sich zu geben hinnahmen.

Die Rückfahrt verlief schon wesendlich ruhiger und einige schliefen tief und fest.

Zu Hause angekommen durften sie noch etwas in den Garten um sich von den  Strapazen zu erholen ;-))))

 

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Die sechste Woche

In dieser Woche konnten unsere Welpen,  bis auf zwei Tage, den Garten in vollen Zügen genießen und wenn es dann Abends ins Haus geht wird erst einmal lauthals protestiert. Aber nach der letzten Mahlzeit kehrt Ruhe ein, die dann so bis ca. 6:00Uhr morgens anhält. Auf leisen Sohlen muss ich mich dann sputen um zur Tür zu kommen und diese ganz schnell öffnen damit die Rabauken dann sofort nach Draußen können um ihr Geschäftchen zu erledigen.

Am Samstag 12.06. war so ein mieser Tag, es regnete von Morgens bis Abends und ein Gewitter löste dass nächste ab. Gott sei Dank konnte die Bande unsere überdachte Terrasse nutzen und der Donner wurde erst vorsichtig und dann ganz mutig und gleichgültig hingenommen.

Nun hielt dieses Interesse nicht lange vor und so suchte ich eine neue Beschäftigung. Zur Hilfe kam mir ein großer Karton, den füllte ich mit leeren Plastikflaschen  und stellte ihn in den Auslauf, der Tag war gerettet. Dieser Karton zog die Bande magisch an und es dauerte nicht lange bis der erste Welpe ihn in Beschlag nahm. Der „ Besetzer „ wollte diesen Platz für sich alleine und so waren sie Alle beschäftigt in den Karton zu kommen. Natürlich ging es dabei recht laut und turbulent zur Sache, aber Hauptsache sie waren beschäftigt.

Ansonsten gab es nicht Neues, außer dass die Spiele untereinander rauer werden und beliebte Spielsachen und Gegenstände bewusst verteidigt werden.

Heißbeliebt ist natürlich das Spiel mit Genna und Camilla, da dürfen die Kleinen so richtig die „ Sau „ rauslassen, die beiden Großen genießen es sogar wenn sie von Allen belagert werden.

 

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Die siebte Woche

Mittlerweile ist unsere Bande kaum noch zu bremsen und ich habe das Gefühl dass meine Energie, die mir im laufe des Tages verloren geht, von den Welpen in vollen Zügen aufgenommen wird. Abends, wenn ich am liebsten meine Beine lang machen möchte, drehen diese kleinen Rabauken nochmals mächtig auf als müssten sie für einige Stunden „ vorarbeiten „. Aber wenn ich dann diese kleinen Schnappmonster auf dem Arm nehme und sie mir eifrig und zärtlich ( natürlich nicht immer zärtlich ) an den Ohren und der Nase knabbern ist alles vergessen. Vergessen sind dann meine zerkratzten Arme und Beine, vergessen der dicke fette Haufen in der sauber ausgelegten Schlafkiste, dabei habe ich den Übeltäter der genau darauf zu lauern scheint, noch nicht einmal erwischt.

Ja jeder Tag wird jetzt noch genossen, müssen wir doch bald Abschied nehmen .Dann wird es so langsam wieder ruhiger in unserem Haus und unsere ganze Fürsorge gilt wieder unseren Großen, die schon darauf warten und es genießen endlich wieder im Mittelpunkt zu stehen.

In dieser Woche stand auch unser Babytest an und wir waren schon sehr gespannt ob sich unsere Beobachtungen, die wir in den sieben Wochen machten, auch bestätigten. Das Ergebnis des Test erfreute uns sehr und bestätigte unsere Beobachtungen, bis auf einen Welpen.

Dieser kleine Rüde zeigte sich im Rudel in keiner Weise auffällig, weder positiv noch negativ. Es war uns eine Freude ihm beim Test zuzusehen wie sicher und souverän er alle Stationen meisterte. Alle Welpen haben uns bestätigt das diese Wurfwiederholung gelungen ist. Wir freuen uns darüber dass alle Hunde gearbeitet werden, sieben  jagdlich und zwei in der Dummyarbeit und wir hoffen noch einiges von ihnen zu sehen.

 

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Die achte Woche

Nun geht es mit schnellen Schritten dem Abschied entgegen. Aber bevor die neuen Familien ihren Zuwachs übernehmen können steht noch ein Impftermin, das "Chipen" und die Wurfabnahme an. Die Fahrt zum Tierarzt verlief problemlos da die Rasselbande das Autofahren schon kennt. Auch die Impfe und der Chip beeindruckte sie in keiner Weise. Am nächsten Tag kontrollierten wir mit unserem Lesegerät ob der Chip auch noch vorhanden war, da wir im Jahr davor das Pech hatten, dass ein Chip plötzlich nicht mehr da war und wir schnell noch einmal zur Tierarztpraxis fahren mussten. Aber es war alles OK und so konnte die Wurfabnahme kommen:.

Kommentar von Frau Winter.

Ernährungs- und Pflegezustand der Hündin :   sehr gut

„                 „            „            der Welpen :   sehr gut

Bemerkung zu den Welpen :

Ausgeglichener Wurf, sehr gleichmäßig, sehr gute Fellanlage, süße Köpfe

Bemerkung zur Aufzucht :

Sehr sorgfältige Aufzucht, sehr gut sozialisiert. Im Hause leben noch fünf erwachsene Hündinnen.

Hiermit wurde die Freigabe der Welpen  genehmigt.

 

So verließ uns am Freitag den 25.06. der erste Rüde, und von Tag zu Tag wurde unser Nest kleiner. Heute am Montag  gingen gleich Drei auf große Reise. Um 6:30 brachten wir sie nach Düsseldorf zum Flugplatz, um 9:00 Uhr landete die Maschine aus Finnland und um 11:50 war sie schon wieder in der Luft. Mit an Bord Igor, Ivar und Iines, sie durften in Menschenbegleitung in der Passagierkabine mitfliegen. Der Flug dauerte etwas über zwei Stunden den unsere Drei in ihren Boxen verschliefen. In Helsinki angekommen wurden sie von ihren neuen Familien mit großem Hallo in die Arme geschlossen. Kurz nach der Landung erreichten uns schon die ersten Bilder und die Nachricht dass es den Welpen gut geht.

Vielen Dank Minna und Sari für die liebevolle Begleitung und wir sehen uns bestimmt einmal wieder!!!!!

 

Die Welpen und ihre Familien:

 

3 auf grosser Reise
3 auf grosser Reise
Ida Red
Ida Red_
Ida Red__
Ideal Max
Ideal Max_
Ideal max__
Igor
Igor und Ivar
Igor_
Igor__
Iines
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