Wurftagebuch X - Wurf
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Die Geburt

Unsere Sonntagskinder sind da, es sind 5 Mädel und 5 Buben....aber nun von Anfang an.

Das Wochenende nahte und so auch der errechnete Wurftermin unserer X-chen am 22. Januar. Onia war ruhig und hatte einen riesigen Appetit, was nicht für eine baldige Geburt sprach. Wir erledigten noch alles, überprüften zum zigsten Mal ob auch alles da ist, was man für eine Geburt braucht und ließen den Nachmittag langsam angehen. Die Nacht von Samstag auf Sonntag wurde dann doch unruhig...Onia hechelte, schlief eine Zeit und im nächsten Augenblick bettelte sie um Futter, was sie dann auch gierig verschlang. Die Temperatur war normal...keine Rennerei also noch nichts. Im Garten wurde an versteckten Stellen gebuddelt, Gott sei Dank hielt es sich bei dem miesen und nassen Wetter in Grenzen. Die Nacht auf Sonntag verbrachten mein Mann und ich abwechselnd im Bett und auf dem Sofa. Der Sonntag kam und es passierte nichts. Die Temperatur zeigte am Mittag 36,7° aha, bald geht es los. Nun setzte auch die Rennerei ein und in der Zeit dazwischen wurde gehechelt und diverse Hundedecken und Kissen durchwühlt. Die Zeit verging und wir gaben die Hoffnung auf Sonntagskinder schon fast auf und richteten uns wieder auf eine unruhige Nacht ein. Als gegen Abend plötzlich Sunny und auch Merle ganz aufgeregt hinter Onia herliefen und ganz interessiert eine Stelle auf dem Boden beschnüffelten, wurde ich aufmerksam und beobachtete Onias Körper...die Presswehen setzten ein. Es dauerte nicht lange, da merkte ich, es tut sich was. Bewaffnet mit Papiertüchern kniete ich neben Onia, sie lag im Doggybag, einmal fest gepresst und der erste Welpe war geboren...eine Hündin. Erst einmal vor Ort den Welpen versorgt, dann wechselten wir den Ort und gingen zur Wurfkiste. Es war 20:25 Uhr. Onia ging in ihrer Mutterrolle auf. Die Kleine wurde geputzt und geputzt, wenn sie in die falsche Richtung puzelte, trug Onia sie im Fang zurück.

Wir waren erlöst. Der Druck, den man auch nach so vielen Jahren immer noch spürt fiel ab und wir konnten beruhigt Onia hilfreich zur Seite stehen, wenn sie uns brauchte. Nach dem ersten Mädel kam ein Bub...dann wieder ein Bub...dann wieder ein Bub " Onia wir brauchen Mädel" wir wollten nun doch noch eine kleine Hündin behalten. Dann kam ein Mädel, danach wechselten sich die Geschlechter ab. Beim letzten Welpen ließ sich Onia etwas Zeit...sie brauchte eine kleine Verschnaufpause. Nach nicht ganz einer Stunde kam dann das letzte Mädel zur Welt, die Uhr zeigte 23:35 Uhr. Alle Welpen kamen 'eingepackt' in ihren Fruchthüllen zur Welt. Nach dem 'Auspacken' und Abnabeln waren sie sofort rege und fanden selbständig den Weg an die Milchbar.

Die 10 Welpen, die wir beim Röntgen gesehen hatten waren da und so begann ich langsam aufzuräumen. Mein Mann lockte Onia kurz in den Garten damit sie sich lösen konnte und gleichzeitig durch die Bewegung der Kreislauf angeregt wurde. Ich beeilte mich die Wurfkiste zu säubern, die sauberen Tücher und das Vetbed lag gerade darin und schon stand Onia aufgeregt da und verlangte nach ihren Kindern. Nun legte sie sich entspannt auf die Seite und genoss ihr Mutterglück. Ich blieb noch fast eine Stunde neben der Kiste sitzen und beobachtete die kleine Familie. ..es gibt doch nichts Schöneres zu sehen.

Wir waren, oder besser gesagt, wir sind glücklich....Mutter und Kinder sind wohlauf und wir freuen uns auf eine schöne Aufzuchtszeit.

Merle und Sunny sind sehr aufmerksam und können es nicht verstehen, nicht zu den Welpen zu dürfen. Besonders Sunny ist aufgeregt, es ist ja noch nicht so lange her, wo sie Welpen hatte. Sobald sie etwas quicken hört, springt sie auf und rennt zum Welpenzimmer. Als ich mit Onia einmal im Garten war, stand sie bei den Welpen...sie war über das Kindergitter gesprungen, sie konnte ihre Neugierde einfach nicht bändigen.

Hier die ersten Fotos, es sind Handyfotos da der Akku in der Kamera leer war.

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Die Gewichtstabelle

Uhrzeit  Geschlecht  Farbe   Geburtsgewicht
20:25 Hündin Rot 420
20:55 Rüde Rot 380
21:08 Rüde Blau 400
21:28 Rüde Grün 390
21:40 Hündin Blau 310
21:54 Rüde Gelb 470
22:21 Hündin Grün 320
22:28 Rüde Schwarz 340
22:45 Hündin Gelb 430
23:35 Hündin Schwarz 340

 

 

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Der Countdown läuft

Ab heute, können wir bis zum errechneten Wurftermin, die Tage an einer Hand abzählen. Onia geht es gut, sie ist dick und rund. Ihre Bewegungsfreiheit ist deutlich eingeschränkt...galoppieren geht kaum, da ist der Bauch im Weg, so trabt sie freudig durchs Gelände. Ihr Hunger ist riesengroß, da teile ich ihre Portionen auf mehrere kleinere Mahlzeiten auf, damit die Fülle nicht zu sehr drückt und zwickt. So allmählich schaut sie sich schon im Garten nach einer Grabestelle um, im Höhlen graben ist sie ein Ass. Auf unserem Hochbeet hat sie ein Loch gebuddelt, da schaut nur noch ihre Rute heraus...und dass bei diesem nassen und matschigem Wetter. Aber das werden wir überstehen. Die Hauptsache die Geburt verläuft gut...für Mutter und Kinder, die sehr aktiv im Bauch strampeln. Onia geniesst es abends gemütlich auf dem Sofa, auf dem Rücken liegend, sich den dicken Bauch kraulen zu lassen...das geniesse ich aber auch ;-))

Hier ein Foto von Montag dem 15. Januar, 1 Woche vor dem Geburtstermin. Wenn ich mir so den Bauch anschaue, wird er von Tag zu Tag fülliger.

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Weihnachtsgeschenk

Hurra, wir haben heute schon unser Weihnachtsgeschenk erhalten. Onia bekommt Welpen. Per Ultraschall konnten wir einige schöne Fruchtanlagen sehen. Ansonsten geht es ihr gut und sie zeigt die typischen Trächtigkeitsbegleiterscheinungen wie Futterunlust ... Leckereien gehen immer und noch schmusiger als bisher .. wenn es da noch eine Steigerung gibt. Nur im Gelände merkt man ihr nichts an, da ist sie noch spritzig und temperamenttvoll wie eh und je. Wir hoffen die zweite Trächtigkeitszeit geht genau so unproblematisch weiter.

Hier das erste Foto von den X-chen:

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Wurftagebuch X-Wurf

Onia hat sich problemlos am 20. und 21. November von Masou decken lassen. Nachdem sich die Beiden draussen erst einmal kennenlernten, das Wetter nass und ungemütlich war und wir, einschließlich der Hunde auch schon gut nass waren, hat Irene das Wohnzimmer zur Verfügung gestellt. Den Beiden Verliebten war es egal und schon hingen sie zusammen. Wir waren recht froh, denn die Beiden kosteten volle 30 Minuten ihre Vereinigung aus.

 

Am Dienstag empfing uns Masou gleich in der Wohnung, es war zwar trocken draussen aber dunkel und recht kühl. Die Beiden fackelten auch nicht lange und kosteten ihre Zeit sogar 35 Minuten aus. Jetzt heißt es Daumen drücken und abwarten bis zum Ultraschall.

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